Der Nektar der Unterweisung
Devanagari
एतान्वेगान्यो विषहेत धीरः सर्वामपीमां पृथिवीं स शिष्यात् ॥ १ ॥
Verse text
jihvā-vegam udaropastha-vegam
etān vegān yo viṣaheta dhīraḥ
sarvām apīmāṁ pṛthivīṁ sa śiṣyāt
Synonyms
Translation
Purport
jānann apy ātmano ’hitam
karoti bhūyo vivaśaḥ
prāyaścittam atho katham
kvacin nivartate ’bhadrāt
kvacic carati tat punaḥ
prāyaścittam atho ’pārthaṁ
manye kuñjara-śaucavat
yāhāṅ kṛṣṇa, tāhāṅ nāhi māyāra adhikāra
Die Methode des yogī, alle materiellen Gedanken zu verleugnen, wird nicht helfen. Der Versuch, im Geist ein Vakuum zu schaffen, ist künstlich. Das Vakuum wird nicht von Dauer sein. Wenn man jedoch stets an Kṛṣṇa denkt und darüber nachsinnt, wie man Kṛṣṇa am besten dienen kann, wird der Geist auf natürliche Weise beherrscht.
tṛṇād api sunīcena
taror api sahiṣṇunā
„Man sollte demütiger sein als das Gras und duldsamer als ein Baum.“ Es mag sich die Frage stellen, warum der Herr dann zornig wurde. Der entscheidende Punkt ist, daß man bereit sein sollte, alle Beleidigungen der eigenen Person zu dulden, werden jedoch Kṛṣṇa oder Sein reiner Geweihter beleidigt, wird ein echter Gottgeweihter zornig und verhält sich wie Feuer gegenüber dem Übeltäter. Krodha, Zorn, kann man nicht abstellen, doch man kann ihn richtig anwenden. Hanumān war voller Zorn, als er Laṅkā in Brand setzte, und trotzdem wird er als der größte Geweihte Śrī Rāmacandras verehrt. Dies bedeutet, daß er seinen Zorn richtig gebrauchte. Arjuna dient als ein weiteres Beispiel. Er war nicht gewillt zu kämpfen, doch Kṛṣṇa schürte seinen Zorn: „Du mußt kämpfen!“ Ohne Zorn zu kämpfen ist nicht möglich. Zorn wird jedoch beherrscht, wenn er im Dienst des Herrn Anwendung findet.
jagat-pavitraṁ pragṛṇīta karhicit
tad vāyasaṁ tīrtham uśanti mānasā
na yatra haṁsā niramanty uśik-kṣayāḥ
yasmin prati-ślokam abaddhavaty api
nāmāny anantasya yaśo ’ṅkitāni yat
śṛṇvanti gāyanti gṛṇanti sādhavaḥ
jīve phele viṣaya-sāgare
tā’ra madhye jihvā ati, lobhamāyā sudurmati,
tā’ke jetā kaṭhina saṁsāre
sva-prasāda-anna dila bhāi
sei annāmṛta khāo, rādhā-kṛṣṇa-guṇa gāo,
preme ḍāka caitanya-nitāi
Śrī Caitanya Mahāprabhu lehrte uns, sogar beim Essen von prasāda allzu wohlschmeckende Speisen zu vermeiden. Wenn wir der Bildgestalt Gottes im Tempel wohlschmeckende Speisen opfern in der Absicht, selbst solch köstliche Speisen zu essen, verwickeln wir uns ebenfalls in den Versuch, die Forderungen der Zunge zu befriedigen. Auch wenn wir die Einladung eines reichen Mannes mit dem Hintergedanken annehmen, dort mit wohlschmeckenden Speisen bewirtet zu werden, versuchen wir, die Forderungen der Zunge zu befriedigen. Im Caitanya-caritāmṛta (Antya 6.227) heißt es:
śiśnodara-parāyaṇa kṛṣṇa nāhi pāya
bhāla nā khaibe āra bhāla nā paribe
„Kleide dich nicht verschwenderisch und iß keine köstlichen Speisen.“ (Cc. Antya 6.236)
grāmya-vārtā nā kahibe yabe milibe āne
svapane o nā kara bhāi strī-sambhāṣaṇa
gṛhe strī chāḍiyā bhāi āsiyācha vana
yadi cāha praṇaya rākhite gaurāṅgera sane
choṭa haridāsera kathā thāke yena mane
bhāla nā khāibe āra bhāla nā paribe
hṛdayete rādhā-kṛṣṇa sarvadā sevibe
mitho ’bhipadyeta gṛha-vratānām
adānta-gobhir viśatāṁ tamisraṁ
punaḥ punaś carvita-carvaṇānām
Devanagari
जनसङ्गश्च लौल्यं च षड्भिर्भक्तिर्विनश्यति ॥ २ ॥
Verse text
prajalpo niyamāgrahaḥ
jana-saṅgaś ca laulyaṁ ca
ṣaḍbhir bhaktir vinaśyati
Synonyms
Translation
Purport
daivīṁ prakṛtim āśritāḥ
bhajanty ananya-manaso
jñātvā bhūtādim avyayam
nārtho ’rthāyopakalpate
nārthasya dharmaikāntasya
kāmo lābhāya hi smṛtaḥ
yat kiñca jagatyāṁ jagat
tena tyaktena bhuñjīthā
mā gṛdhaḥ kasya svid dhanam
Devanagari
सङ्गत्यागात्सतो वृत्तेः षड्भिर्भक्तिः प्रसिध्यति ॥ ३ ॥
Verse text
tat-tat-karma-pravartanāt
saṅga-tyāgāt sato vṛtteḥ
ṣaḍbhir bhaktiḥ prasidhyati
Synonyms
Translation
Purport
jñāna-karmādy-anāvṛtam
ānukūlyena kṛṣṇānu-
śīlanaṁ bhaktir uttamā
Hingebungsvoller Dienst beendet jedoch nicht nur alle unsinnigen weltlichen Tätigkeiten, sondern beschäftigt uns auch in bedeutungsvollen hingebungsvollen Aktivitäten. Śrī Prahlāda Mahārāja empfiehlt (SB. 7.5.23):
smaraṇaṁ pāda-sevanam
arcanaṁ vandanaṁ dāsyaṁ
sakhyam ātma-nivedanam
paripraśnena sevayā
upadekṣyanti te jñānaṁ
jñāninas tattva-darśinaḥ
guru-kṛṣṇa-prasāde pāya bhakti-latā-bīja
jagad avyakta-mūrtinā
mat-sthāni sarva-bhūtāni
na cāhaṁ teṣv avasthitaḥ
Selbstverständlich kann sie, sobald sie verheiratet ist, den Versuch unternehmen, ein Kind zu bekommen, doch muß sie sich dem Ehemann hingeben und darauf vertrauen, daß sich ihr Kind entwickeln und im Laufe der Zeit geboren werden wird. In ähnlicher Weise bedeutet Ergebenheit im hingebungsvollen Dienst, daß man Vertrauen entwickeln muß. Der Gottgeweihte denkt: avaśya rakṣibe kṛṣṇa. „Kṛṣṇa wird mich sicherlich beschützen und mir für die erfolgreiche Ausübung meines hingebungsvollen Dienstes Hilfe gewähren.“ Das nennt man Vertrauen.
tasyāṁ jāgarti saṁyamī
yasyāṁ jāgrati bhūtāni
sā niśā paśyato muneḥ
pratyavāyo na vidyate
svalpam apy asya dharmasya
trāyate mahato bhayāt
daivīṁ prakṛtim āśritāḥ
bhajanty ananya-manaso
jñātvā bhūtādim avyayam
Devanagari
भुङ्क्ते भोजयते चैव षड्विधं प्रीतिलक्षणम् ॥ ४ ॥
Verse text
guhyam ākhyāti pṛcchati
bhuṅkte bhojayate caiva
ṣaḍ-vidhaṁ prīti-lakṣaṇam
Synonyms
Translation
Purport
Wir halten bisweilen Hare Kṛṣṇa-Festivals ab und laden Mitglieder auf Lebenszeit und Freunde ein, an den Festlichkeiten durch das Annehmen von prasāda teilzunehmen. Obwohl die meisten unserer Mitglieder aus den höheren Gesellschaftsschichten stammen, kommen sie trotzdem und nehmen an prasāda entgegen, was immer wir ihnen anbieten können. Hin und wieder erkundigen sich die Mitglieder und Förderer vertraulich nach den Methoden der Ausführung hingebungsvollen Dienstes, und wir versuchen, ihnen dies zu erklären. So breitet sich unsere Gesellschaft erfolgreich auf der ganzen Welt aus, und die Intelligenzia aller Länder beginnt allmählich, unsere Kṛṣṇa-bewußten Tätigkeiten immer mehr schätzen zu lernen. Das Leben der Kṛṣṇa-bewußten Gesellschaft wird durch diese sechs Arten liebevollen Austausches zwischen den Mitgliedern genährt; es muß daher den Menschen die Möglichkeit geboten werden, mit den Gottgeweihten der ISKCON zusammenzukommen, denn einfach durch den oben erwähnten sechsfachen Austausch kann ein gewöhnlicher Mensch sein schlummerndes Kṛṣṇa-Bewußtsein vollständig wiederbeleben. In der Bhagavad-gītā (2.62) heißt es: saṅgāt sañjāyate kāmaḥ. „Unsere Wünsche und Bestrebungen entwickeln sich unserem Umgang gemäß.“ Eine Redensart lautet: „Sag' mir, mit wem du verkehrst, und ich sage dir, wer du bist.“ Wenn ein gewöhnlicher Mensch mit Gottgeweihten Umgang hat, wird er zweifellos sein schlummerndes Kṛṣṇa-Bewußtsein entwickeln. Das Verständnis für Kṛṣṇa-Bewußtseins liegt in der Natur jedes Lebenwesens, und es ist bereits bis zu einem gewissen Maße entwickelt, wenn das Lebewesen einen menschlichen Körper annimmt. Im Caitanya-caritāmṛta (Madhya 22.107) heißt es:
śravaṇādi-śuddha-citte karaye udaya
śreyaḥ-kairava-candrikā-vitaraṇaṁ vidyā-vadhū-jīvanam
ānandāmbudhi-vardhanaṁ prati-padaṁ pūrṇāmṛtāsvādanaṁ
sarvātma-snapanaṁ paraṁ vijayate śrī-kṛṣṇa-saṅkīrtanam
yato bhaktir adhokṣaje
ahaituky apratihatā
yayātmā suprasīdati
Devanagari
शुश्रूषया भजनविज्ञमनन्यमन्यनिन्दादिशून्यहृदमीप्सितसङ्गलब्ध्या ॥ ५ ॥
Verse text
dīkṣāsti cet praṇatibhiś ca bhajantam īśam
śuśrūṣayā bhajana-vijñam ananyam anya-
nindādi-śūnya-hṛdam īpsita-saṅga-labdhyā
Synonyms
Translation
Purport
pūjāṁ yaḥ śraddhayehate
na tad-bhakteṣu cānyeṣu
sa bhaktaḥ prākṛtaḥ smṛtaḥ
bāliśeṣu dviṣatsu ca
prema-maitrī-kṛpopekṣā
yaḥ karoti sa madhyamaḥ
sei-kāle kṛṣṇa tāre kare ātma-sama
kuryāt pāpasya saṅkṣayam
tasmād dīkṣeti sā proktā
deśikais tattva-kovidaiḥ
krame krame teṅho bhakta ha-ibe ‘uttama’
Jeder beginnt sein hingebungsvolles Leben auf der Stufe des Neulings, doch wenn man die vorgeschriebene Anzahl von Runden des hari-nāma richtig vollendet, wird man Schritt für Schritt zur höchsten Ebene, zur Stufe des uttama-adhikārī, erhoben. Die Bewegung für Kṛṣṇa-Bewußtsein schreibt täglich sechzehn Runden vor, weil sich Menschen in den westlichen Ländern nicht für längere Zeit konzentrieren können, während sie auf Perlen chanten. Wir schreiben daher nur ein Mindestmaß an Runden vor. Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ṭhākura pflegte indes zu sagen, daß man als gefallen zu betrachten sei (patita), wenn man nicht mindestens 64 Runden japa (110 592 Namen) chante. Aus dieser Sicht ist so gut wie jeder von uns gefallen, doch weil wir versuchen, dem Höchsten Herrn mit aller Ernsthaftigkeit und ohne Falschheit zu dienen, können wir die Barmherzigkeit Śrī Caitanya Mahāprabhus erwarten, der als patita pāvana oder der Befreier der Gefallenen berühmt ist.
kṛṣṇa-nāma, sei pūjya, – śreṣṭha sabākāra”
Śrī Caitanya Mahāprabhu fuhr fort:
sei ta ’vaiṣṇava, kariha tāṅhāra sammāna”
Einer unserer Freunde, ein berühmter englischer Musiker, fühlt sich zum Chanten der heiligen Namen Kṛṣṇas hingezogen, und selbst auf seinen Schallplatten hat er den heiligen Namen Kṛṣṇas mehrere Male erwähnt. Zu Hause erweist er Bildern Kṛṣṇas und auch den Predigern des Kṛṣṇa-Bewußtseins Achtung. In jeder Hinsicht hat er eine sehr hohe Wertschätzung für Kṛṣṇas Namen und Kṛṣṇas Taten; wir erweisen ihm daher ohne Vorbehalt unsere Achtung, denn wir sehen tatsächlich, daß dieser junge Mann nach und nach im Kṛṣṇa-Bewußtsein fortschreitet. Einen solchen Menschen sollte man stets respektieren. Die Schlußfolgerung lautet, daß jeder, der im Kṛṣṇa-Bewußtsein fortzuschreiten versucht, indem er regelmäßig den heiligen Namen chantet, von Vaiṣṇavas stets geachtet werden soll. Auf der anderen Seite haben wir beobachtet, daß einige unserer Zeitgenossen, von denen man sagt, sie seien große Prediger, allmählich in die materielle Auffassung vom Leben zurückgesunken sind, weil sie es versäumt haben, den heiligen Namen des Herrn zu chanten.
‘madhyama-adhikārī’ sei mahā-bhāgyavān
Ein madhyama-adhikārī ist ein śraddhāvān, das heißt jemand, der unerschütterlichen Glauben besitzt, und er ist in der Tat ein Anwärter für weiteren Fortschritt im hingebungsvollen Dienst. Im Caitanya-caritāmṛta (Madhya 22.64) heißt es daher:
‘uttama’, ‘madhyama’, ‘kaniṣṭha’ – śraddhā-anusārī
kṛṣṇe bhakti kaile sarva-karma kṛta haya
Devanagari
गङ्गाम्भसां न खलु बुद्बुदफेनपङ्कैर्ब्रह्मद्रवत्वमपगच्छति नीरधर्मैः ॥ ६ ॥
Verse text
na prākṛtatvam iha bhakta-janasya paśyet
gaṅgāmbhasāṁ na khalu budbuda-phena-paṅkair
brahma-dravatvam apagacchati nīra-dharmaiḥ
Synonyms
Translation
Purport
bhakti-yogena sevate
sa guṇān samatītyaitān
brahma-bhūyāya kalpate
bhajate mām ananya-bhāk
sādhur eva sa mantavyaḥ
samyag vyavasito hi saḥ
Devanagari
किन्त्वादरादनुदिनं खलु सैव जुष्टा स्वाद्वी क्रमाद्भवति तद्गदमूलहन्त्री ॥ ७ ॥
Verse text
pittopatapta-rasanasya na rocikā nu
kintv ādarād anudinaṁ khalu saiva juṣṭā
svādvī kramād bhavati tad-gada-mūla-hantrī
Synonyms
Translation
Purport
prapadyante narādhamāḥ
māyayāpahṛta jñānā
āsuraṁ bhāvam āśritāḥ
yāhāṅ kṛṣṇa, tāhāṅ nāhi māyāra adhikāra
Devanagari
तिष्ठन्व्रजे तदनुरागिजनानुगामी कालं नयेदखिलमित्युपदेशसारम् ॥ ८ ॥
Verse text
smṛtyoḥ krameṇa rasanā-manasī niyojya
tiṣṭhan vraje tad-anurāgi-janānugāmī
kālaṁ nayed akhilam ity upadeśa-sāram
Synonyms
Translation
Purport
tyajaty ante kalevaram
taṁ taṁ evaiti kaunteya
sadā tad-bhāva-bhāvitaḥ
preṣṭhaṁ nija-samīhitam
tat-tat-kathā-rataś cāsau
kuryād vāsaṁ vraje sadā
siddha-rūpeṇa cātra hi
tad-bhāva-lipsunā kāryā
vraja-lokānusārataḥ
Devanagari
राधाकुण्डमिहापि गोकुलपतेः प्रेमामृताप्लावनात्कुर्यादस्य विराजतो गिरितटे सेवां विवेकी न कः ॥ ९ ॥
Verse text
vṛndāraṇyam udāra-pāṇi-ramaṇāt tatrāpi govardhanaḥ
rādhā-kuṇḍam ihāpi gokula-pateḥ premāmṛtāplāvanāt
kuryād asya virājato giri-taṭe sevāṁ vivekī na kaḥ
Synonyms
Translation
Der heilige Ort, der als Mathurā bekannt ist, steht spirituell höher als Vaikuṇṭha, die transzendentale Welt, weil der Herr dort erschienen ist. Höher als Mathurā-purī steht der transzendentale Wald von Vṛndāvana, weil dort Kṛṣṇas rāsa-līlā-Spiele stattfanden. Und höher als der Wald von Vṛndāvana steht der Govardhana-Hügel, denn er wurde durch die göttliche Hand Śrī Kṛṣṇas emporgehoben und war der Schauplatz seiner vielfältigen Spiele der Liebe. Und am höchsten über allem steht der vortreffliche Śrī Rādhā-kuṇḍa, denn er wird mit der ambrosischen, nektargleichen prema des Herrn von Gokula, Śrī Kṛṣṇa, überflutet. Wo ist also der intelligente Mensch, der nicht gewillt ist, diesem göttlichen Rādhā-kuṇḍa zu dienen, der am Fuß des Govardhana-Hügels liegt?
Purport
Devanagari
तेभ्यस्ताः पशुपालपङ्कजदृशस्ताभ्योऽपि सा राधिका प्रेष्ठा तद्वदियं तदीयसरसी तां नाश्रयेत्कः कृती ॥ १० ॥
Verse text
tebhyo jñāna-vimukta-bhakti-paramāḥ premaika-niṣṭhās tataḥ
tebhyas tāḥ paśu-pāla-paṅkaja-dṛśas tābhyo ’pi sā rādhikā
preṣṭhā tadvad iyaṁ tadīya-sarasī tāṁ nāśrayet kaḥ kṛtī
Synonyms
Translation
Purport
kṣetrajñākhyā tathā parā
avidyā-karma-saṁjñānyā
tṛtīyā śaktir iṣyate
yad indriya-prītaya āpṛṇoti
na sādhu manye yata ātmano ’yam
asann api kleśada āsa dehaḥ
jñānavān māṁ prapadyate
vāsudevaḥ sarvam iti
sa mahātmā sudurlabhaḥ
tasyāḥ kuṇḍaṁ priyaṁ tathā
sarva-gopīṣu saivaikā
viṣṇor atyanta-vallabhā
Devanagari
यत्प्रेष्ठैरप्यलमसुलभं किं पुनर्भक्तिभाजां तत्प्रेमेदं सकृदपि सरः स्नातुराविष्करोति ॥ ११ ॥
Verse text
kuṇḍaṁ cāsyā munibhir abhitas tādṛg eva vyadhāyi
yat preṣṭhair apy alam asulabhaṁ kiṁ punar bhakti-bhājāṁ
tat premedaṁ sakṛd api saraḥ snātur āviṣkaroti