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Siebzehntes Mantra

Mantra Diecisiete

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vāyur anilam amṛtam
athedaṁ bhasmāntaṁ śarīram
oṁ krato smara kṛtaṁ smara
krato smara kṛtaṁ smara
vāyur anilam amṛtam
athedaṁ bhasmāntaṁ śarīram
oṁ krato smara kṛtaṁ smara
krato smara kṛtaṁ smara

Synonyms

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vayuḥ — Lebensodem; anilam — Gesamtheit der Luft; amṛtam — unzerstörbar; atha — jetzt; idam — diesen; bhasmāntam — nachdem er zu Asche geworden ist; śarīram — Körper; oṁ — o Herr; krato — der Genießer aller Opfer; smara — bitte erinnere Dich; kṛtam — an alles, was ich getan habe; smara — bitte erinnere Dich; krato — o höchster Nutznießer; smara — bitte erinnere Dich; kṛtam — an alles, was ich für Dich getan habe; smara — bitte erinnere Dich.

vāyuḥ — el aire vital; anilam — la reserva total de aire; amṛtam — indestructible; atha — ahora; idam — este; bhasmāntam — después de ser reducido a cenizas; śariram — cuerpo; om — ¡oh Señor!; krato — el disfrutador de todos los sacrificios; smara — por favor recuerda; kṛtam — todo lo que he hecho; smara — por favor recuerda; krato — el beneficiario supremo; smara — por favor recuerda; kṛtam — todo lo que he hecho para Tí; smara — por favor recuerda.

Translation

Translation

Möge mein vergänglicher Leib zu Asche verbrennen, und möge mein Lebensodem in die Fülle der Luft eingehen! O mein Herr, gedenke jetzt bitte all meiner Opfer, und erinnere Dich bitte an alles, was ich für Dich getan habe, denn letztlich bist Du der Nutznießer aller guten Werke.

Que este cuerpo temporal sea reducido a cenizas, y que el aire vital se funda con la totalidad del aire. Ahora, ¡oh, mi Señor!, recuerda por favor todos mis sacrificios, y debido a que eres el beneficiario último, por favor recuerda todo lo que he hecho para Ti.

Purport

Purport

ERLÄUTERUNG: Der vergängliche materielle Körper ist zweifellos ein fremdes Gewand. In der Bhagavad-gītā (2.20) wird eindeutig erklärt, dass bei der Zerstörung des materiellen Körpers das Lebewesen weder vernichtet wird noch seine Identität verliert. Die Identität des Lebewesens ist nicht unpersönlich oder formlos. Im Gegenteil: Es ist das materielle Gewand, das formlos ist und der Form der unzerstörbaren Person gemäß Gestalt annimmt. Kein Lebewesen ist ursprünglich formlos, wie Menschen mit geringem Wissen irrtümlich glauben. Dieses mantra bestätigt die Tatsache, dass das Lebewesen nach der Vernichtung des materiellen Körpers weiter besteht.

Este cuerpo material y temporal es ciertamente un vestido ajeno. En El Bhagavad-gītā (2.13,18,30) se dice claramente que la entidad viviente no es aniquilada después de la destrucción del cuerpo material ni tampoco pierde su identidad. Su identidad nunca es ni impersonal ni carente de forma; al contrario, es el vestido material lo que carece de forma y lo que desarrolla una forma según la forma de la persona indestructible. Ninguna entidad viviente carece originalmente de forma, tal como piensan erróneamente los que tienen una poca reserva de conocimiento. Este mantra verifica el hecho de que la entidad viviente existe después de que el cuerpo material es aniquilado.

Die materielle Natur entfaltet in dieser Welt eine wunderbare Kunstfertigkeit, indem sie für die Lebewesen, gemäß ihren Neigungen zur Sinnenbefriedigung, eine Vielfalt von Körpern erschafft. Ein Lebewesen zum Beispiel, das den Geschmack von Kot mag, bekommt einen materiellen Körper, der sich zum Fressen von Kot eignet, wie den eines Schweins. Wer auf Tierfleisch aus ist, bekommt vielleicht den Körper eines Tigers mit den dazu passenden Reißzähnen und Krallen. Für den Menschen hingegen ist der Genuss von Fleisch nicht vorgesehen; auch hat er nicht das geringste Verlangen, Kot zu essen, nicht einmal auf den untersten Stufen des Eingeborenendaseins. Die Zähne des Menschen sind so beschaffen, dass sie Früchte und Gemüse zerkleinern können. Allerdings hat die Natur uns auch mit zwei Eckzähnen ausgestattet, damit die primitiven Menschen, die es unbedingt wollen, Fleisch essen können.

En el mundo material, la naturaleza material exhibe una destreza maravillosa creando diferentes variedades de cuerpos para los seres vivientes, de acuerdo con la propensión que tengan a satisfacer sus sentidos. La entidad viviente que quiere saborear el excremento recibe un cuerpo material perfectamente adecuado para comerlo: el de un cerdo. En forma similar, alguien que desea comer carne recibe el cuerpo de un tigre con el cual puede vivir disfrutando la sangre de otros animales y comiendo su carne. Siendo la forma de sus dientes diferente, el ser humano no está hecho para comer excremento o carne, ni tiene deseo alguno de saborear el excremento, ni siquiera en su etapa más aborigen. Los dientes humanos están hechos de manera que puedan masticar y cortar frutas y verduras, y también hay dos colmillos para que se pueda comer carne.

Wie dem auch sei, alle Körperformen, ob tierisch oder menschlich, sind für das Lebewesen eigentlich etwas Fremdes, und es wechselt sie gemäß seinem Wunsch nach Sinnenbefriedigung. Im Kreislauf der Evolution wandert das Lebewesen von einem Körper zum anderen: vom Leben im Wasser zum pflanzlichen Leben, von dort zu den Formen der Kriechtiere, weiter zu den Vogelarten, vom Vogel zum Säugetier und vom Säugetier zum menschlichen Dasein. Die am höchsten entwickelte Lebensform ist der menschliche Körper, wenn er von spirituellem Wissen durchdrungen ist. Die höchste Form spiritueller Erkenntnis wird im vorliegenden mantra zum Ausdruck gebracht: Man soll seinen materiellen Körper aufgeben, der zu Asche werden wird, und dem Lebensodem gestatten, in die ewige Fülle der Luft einzugehen. Die Tätigkeiten des Lebewesens werden im Körper durch die Bewegung verschiedener Luftarten bewirkt, die man in ihrer Gesamtheit als prāṇa-vāyu bezeichnet. Yogīs üben sich im Allgemeinen darin, die Lüfte im Körper zu beherrschen. Die Seele soll dann von Luftkreis zu Luftkreis erhoben werden, bis sie das brahma-randhra, den höchsten Kreis, erreicht. Von dort kann sich der vollkommene yogī zu jedem beliebigen Planeten begeben. Dabei gibt er einen materiellen Körper auf und geht in einen anderen ein; die höchste Vollkommenheit solcher Wechsel wird jedoch nur erreicht, wenn das Lebewesen imstande ist, den materiellen Körper für immer aufzugeben, wie in diesem mantra angedeutet wird. Die Seele kann darauf in die spirituelle Sphäre eingehen, wo sie einen völlig andersgearteten Körper entwickelt – einen spirituellen Körper, der weder dem Tod noch dem Wandel unterliegt.

Los cuerpos materiales de todos los animales y hombres son ajenos a la entidad viviente. Ellos cambian según el deseo que tenga la entidad viviente de satisfacer sus sentidos. En el ciclo de la evolución, la entidad viviente muda de cuerpos uno tras otro. Cuando el mundo estaba lleno de agua la entidad viviente aceptó una forma acuática. Luego pasó de la vida vegetal a la vida de un gusano, de ahí a la de un ave, de ahí a la de una bestia y de ahí a la forma humana. La forma más evolucionada es aquella forma humana que puede comprender completamente el conocimiento espiritual. En este mantra se describe la comprensión espiritual más evolucionada alcanzable: se debe abandonar este cuerpo material, el cual será reducido a cenizas, y permitir que el aire vital se funda con la reserva eterna de aire. El ser viviente lleva a cabo sus actividades dentro del cuerpo a través de los movimientos de diferentes clases de aires, conocidos en resumen con el nombre de prāṇa-vāyu. Los yogīs generalmente aprenden a controlar los aires del cuerpo. El alma debe subir de un círculo de aire al otro hasta llegar al brahma-randhra, el círculo más elevado. De ahí el yogī perfecto puede trasladarse a cualquier planeta que desee. El proceso consiste en dejar un cuerpo material y entrar en otro; pero sólo es posible alcanzar la perfección más elevada de esos cambios cuando la entidad viviente es capaz de abandonar por completo el cuerpo material, tal como se sugiere en este mantra. Entonces uno puede entrar en la atmósfera espiritual y allí desarrollar un tipo de cuerpo totalmente diferente - un cuerpo espiritual que nunca tiene que enfrentarse ni a la muerte ni a los cambios.

Hier in der materiellen Welt wird man von der Natur gezwungen, seinen Körper zu wechseln, weil man verschiedene Wünsche nach Sinnenbefriedigung hegt. Diese Wünsche zeigen sich in allen Lebensformen – von den Mikroben bis hin zu den vollendeten materiellen Körpern Brahmās und der Halbgötter. All diese Lebewesen besitzen Körper, die auf unterschiedliche Weise aus Materie zusammengesetzt sind. Der intelligente Mensch sieht die Einheit nicht in der Vielfalt der Körper, sondern in der spirituellen Identität, denn der spirituelle Funke, der ein integraler Teil des Höchsten Herrn ist, ist der gleiche – ob er sich nun im Körper eines Schweins oder in dem eines Halbgottes befindet. Das Lebewesen nimmt seinen frommen und schlechten Taten gemäß verschiedene Körper an. Der menschliche Körper ist hoch entwickelt und mit vollem Bewußtsein ausgestattet. Nach Aussage der vedischen Schriften (Bg. 7.19) ergibt sich der vollkommene Mensch dem Herrn, nachdem er viele Leben hindurch Wissen kultiviert hat. Die Kultivierung von Wissen gelangt nur zur Vollendung, wenn der Wissende dahin kommt, sich dem Höchsten Herrn, Vāsudeva, zu ergeben. Ansonsten – wenn man nicht begreift, dass die Lebewesen ewige Teile des Ganzen sind und niemals das Ganze werden können –, fällt man, selbst nachdem man seine spirituelle Identität erkannt hat, wieder in die materielle Welt hinab. Ja, man muss sogar hinabfallen, wenn man mit dem brahmajyoti eins war.

En el mundo material la naturaleza material lo fuerza a uno a mudar de cuerpos debido a los diferentes deseos que tenga de satisfacer sus sentidos. Estos deseos se representan en las diversas especies de vida, empezando por los gérmenes hasta los cuerpos materiales más perfectos: los de Brahmā y los semidioses. Todas estas entidades vivientes tienen cuerpos compuestos de materia moldeada en diferentes formas. El hombre inteligente ve la unidad, no en la diversidad de cuerpos, sino en la identidad espiritual. La chispa espiritual que es parte integral del Señor Supremo es la misma, no importa que se encuentre en el cuerpo de un cerdo o en el de un semidiós. La entidad viviente asume diferentes cuerpos según sus actividades piadosas y viciosas. El cuerpo humano es muy evolucionado y tiene plena conciencia. Según las Escrituras védicas, el hombre más perfecto se entrega al Señor después de llevar muchísimas vidas cultivando el conocimiento. El cultivo del conocimiento sólo llega a su perfección cuando el conocedor logra entregarse al Señor Supremo, Vāsudeva.

Sin embargo, si uno no logra saber que las entidades vivientes son partes integrales eternas de la totalidad, y que nunca se pueden volver la totalidad misma, tiene que caer de nuevo a la atmósfera material, aunque haya alcanzado conocimiento sobre su propia identidad espiritual. Uno en realidad tendrá que caerse aunque se haya vuelto uno con el brahmajyoti.

Wie wir aus den vorangegangenen mantras erfahren haben, ist das von der transzendentalen Gestalt des Herrn ausgehende brahmajyoti von spirituellen Funken erfüllt, die individuelle Wesen mit dem vollen Bewußtsein der Existenz sind. Wenn in einem dieser Lebewesen der Wunsch erwacht, die Sinne zu genießen, wird es in die materielle Welt versetzt, um unter dem Gebot der Sinne zu einem falschen Herrn zu werden. Der Wunsch nach Herrschaft und Genuss ist die materielle Krankheit des Lebewesens, denn im Bann der Sinnenfreude wandert es durch die vielfältigen Körper in der materiellen Welt. Mit dem brahmajyoti eins zu werden zeugt nicht von gereiftem Wissen. Nur wenn man sich dem Herrn völlig ergibt und den Wunsch nach spirituellem Dienst entwickelt, erreicht man die höchste Stufe der Vollkommenheit.

El brahmajyoti que emana del cuerpo trascendental del Señor está lleno de chispas espirituales que son entidades individuales que comprenden plenamente su propia existencia. A veces estas entidades vivientes quieren volverse disfrutadoras de los sentidos, y por lo tanto son puestas en el mundo material para que se vuelvan unos falsos señores bajo el dictado de los sentidos. La enfermedad material de la entidad viviente consiste en su deseo de ser el Señor, ya que bajo el hechizo del disfrute de los sentidos transmigra por los diversos cuerpos que se manifiestan en el mundo material. El volverse uno con el brahmajyoti no es representativo de un conocimiento maduro. Sólo es posible alcanzar la etapa más elevada de la perfección al entregarse completamente al Señor y desarrollar la conciencia de servicio espiritual.

In diesem mantra betet das Lebewesen, in das spirituelle Königreich Gottes eingehen zu dürfen, nachdem es seinen materiellen Körper und seine materielle Lebensluft aufgegeben hat. Der Gottgeweihte betet zum Herrn, Er möge sich an die Werke und Opfer Seines Dieners erinnern, ehe dessen materieller Körper zu Asche wird. Dieses Gebet wird in der Todesstunde gesprochen, im vollen Bewußtsein der vergangenen Taten und des endgültigen Ziels. Wer völlig unter der Herrschaft der materiellen Natur steht, erinnert sich an die abscheulichen Taten, die er während der Existenz seines materiellen Körpers begangen hat, und bekommt folglich nach dem Tode einen weiteren materiellen Körper. Die Bhagavad-gītā (8.6) bestätigt diese Wahrheit:

La entidad viviente ruega en este mantra entrar en el reino espiritual de Dios después de abandonar su cuerpo material y el aire material. El devoto le implora al Señor que recuerde sus actividades y sacrificios antes de que su cuerpo material se reduzca a cenizas. Esta oración se hace en el momento de la muerte, teniendo plena conciencia de los actos hechos en el pasado y también de la meta final. Alguien que se encuentra completamente bajo el control de la naturaleza material, recuerda las nefastas actividades que ejecutó mientras existía su cuerpo material, y en consecuencia recibe otro cuerpo material después de la muerte. El Bhagavad-gītā (8.6) confirma esta verdad:

yaṁ yaṁ vāpi smaran bhāvaṁ
tyajaty ante kalevaram
taṁ tam evaiti kaunteya
sadā tad-bhāva-bhāvitaḥ
yaṁ yaṁ vāpi smaran bhāvaṁ
tyajaty ante kalevaram
taṁ tam evaiti kaunteya
sadā tad-bhāva-bhāvitaḥ

„O Sohn Kuntīs, den Seinszustand, an den man sich beim Verlassen des Körpers erinnert, wird man ohne Fehl erreichen.“ Der Geist trägt also die Neigungen des Lebewesens in das nächste Leben.

“Uno alcanzará sin falta cualquier estado de existencia que recuerde al abandonar su cuerpo”. Así pues, la mente transporta las propensiones del animal moribundo a la siguiente vida.

Im Gegensatz zu den einfachen Tieren, deren Geist nicht entwickelt ist, kann sich der Mensch an die in seinem Leben vollbrachten Taten erinnern, und sie ziehen wie Träume an seinem geistigen Auge vorbei. Sein Geist bleibt daher von materiellen Wünschen erfüllt, und so kann er nicht in einem spirituellen Körper in das Reich Gottes eingehen. Die Gottgeweihten indes entwickeln Liebe zu Gott, indem sie sich im hingebungsvollen Dienst des Herrn betätigen. Selbst wenn sich der Gottgeweihte in der Todesstunde nicht an seinen göttlichen Dienst erinnert – der Herr vergisst ihn nicht. Das obige Gebet soll den Herrn an die Opfer des Gottgeweihten erinnern, doch auch ohne solche Erinnerung vergisst der Herr nicht den hingebungsvollen Dienst Seines reinen Geweihten.

A diferencia de los simples animales que no poseen una mente desarrollada, el ser humano puede recordar las actividades que ocurrieron en su vida que finaliza, como sueños en la noche; por eso su mente permanece sobrecargada de deseos materiales, y en consecuencia él no puede entrar en el reino espiritual con un cuerpo espiritual. Sin embargo, los devotos desarrollan un sentido de amor a Dios al practicar el servicio devocional al Señor. Incluso si el devoto no recuerda, en el momento de la muerte su servicio divino, el Señor no se olvida de él. Se presenta esta oración para recordarle al Señor acerca de los sacrificios del devoto, pero aunque no ocurra ese recordatorio, el Señor no olvida el servicio devocional ejecutado por Su devoto puro.

In der Bhagavad-gītā (9.30–34) beschreibt der Herr deutlich Seine innige Beziehung zu Seinem Geweihten: „Auch wenn jemand die abscheulichsten Handlungen begeht, muss man ihn, wenn er im hingebungsvollen Dienst tätig ist, als heilig betrachten, denn er befindet sich auf dem richtigen Pfad. Sehr bald wird er rechtschaffen werden und beständigen Frieden erlangen. O Sohn Kuntīs, verkünde kühn, dass Mein Geweihter niemals vergeht. O Sohn Pṛthās, diejenigen, die bei Mir Zuflucht suchen – seien sie auch von niederer Herkunft wie Frauen, vaiśyas [Kaufleute] und śūdras [Arbeiter] –, können das höchste Ziel erreichen. Wie viel größer sind also die brāhmaṇas, die Rechtschaffenen, die Gottgeweihten und heiligen Könige, die sich in dieser vergänglichen, jammervollen Welt in Meinem liebenden Dienst betätigen. Denke ohne Unterlass an Mich, werde Mein Geweihter, erweise Mir deine Achtung und verehre Mich. Auf solche Weise in Mich vertieft, wirst du ohne Zweifel zu Mir gelangen.“

El Señor describe claramente en El Bhagavad-gītā (9.30-34) la relación íntima que tiene con Sus devotos: “Incluso si alguien comete las acciones más abominables, si está consagrado al servicio devocional, se le debe considerar un santo, pues está debidamente situado. Prontamente él se torna virtuoso y alcanza la paz perdurable. ¡Oh, hijo de Kuntī!, declara osadamente que Mi devoto jamás perece. ¡Oh, hijo de Pthā!, aquellos que se refugian en Mí, aunque sean de un nacimiento inferior - mujeres, vaiśyas [mercaderes], así como también los śūdras [obreros] - pueden acercarse al destino supremo. ¡Cuánto más grandes son entonces los brāhmaṇas, los virtuosos, los devotos y los reyes santos que en este miserable mundo temporal están activos en el amoroso servicio a Mí! Ocupa siempre tu mente en pensar en Mí y conviértete en Mi devoto, ofréceme reverencias y adórame. Estando completamente absorto en Mí, ciertamente vendrás a Mí”.

Śrīla Bhaktivinoda Ṭhākura erläutert diese Verse wie folgt: „Man soll einem Geweihten Kṛṣṇas nachfolgen, der sich auf dem richtigen Pfad, nämlich dem Pfad der Heiligen, befindet, auch wenn er charakterlich nicht einwandfrei erscheinen mag (su-durācara). Man sollte versuchen, den Ausdruck su-durācara richtig zu verstehen. Eine bedingte Seele muss in zweifacher Hinsicht handeln – einmal für die Erhaltung des Körpers und zum anderen für Selbsterkenntnis. Gesellschaftliche Stellung, geistige Entwicklung, Sauberkeit, Entbehrungen, Ernährung und der Kampf ums Dasein haben alle mit der Erhaltung des Körpers zu tun, wohingegen man die Tätigkeiten, die sich mit Selbsterkenntnis befassen, in seiner Eigenschaft als Gottgeweihter ausführt. Diese beiden verschiedenen Handlungsweisen verlaufen parallel, denn eine bedingte Seele kann nicht die Erhaltung ihres Körpers aufgeben. Die Tätigkeiten für die Erhaltung des Körpers nehmen jedoch in dem Maße ab, wie der hingebungsvolle Dienst zunimmt. Solange das Maß des hingebungsvollen Dienstes nicht den richtigen Stand erreicht hat, besteht immer die Möglichkeit, dass sich gelegentlich eine gewisse Weltzugewandtheit bemerkbar macht; doch sollte man zur Kenntnis nehmen, dass diese Neigung nicht allzu lange bestehen kann, denn durch die Gnade des Herrn werden alle Unvollkommenheiten innerhalb kurzer Zeit verschwinden. Deshalb ist der Pfad des hingebungsvollen Dienstes der einzig richtige Pfad. Wenn man sich auf dem richtigen Pfad befindet, behindert nicht einmal eine gelegentliche Weltzugewandtheit den Fortschritt der Selbsterkenntnis.“

Śrīla Bhaktivinoda hākura explica estos versos de la siguiente manera: “Se debe aceptar al devoto que se encuentra en el sendero correcto de los santos, aunque ese devoto parezca tener un dudoso carácter moral. Se debe tratar de entender el verdadero significado de la expresión 'un dudoso carácter moral'. El alma condicionada debe obrar con dos funciones, a saber: la manutención del cuerpo y también la autorrealización. Para la manutención del cuerpo están la posición social, el desarrollo mental, la limpieza, la austeridad, la alimentación, y la lucha por la existencia. La sección de atividades dedicadas a la autorrealización se cumple cuando uno se ocupa como devoto del Señor, y también lleva a cabo actividades en relación con eso. Estas dos actividades diferentes son paralelas entre sí, ya que el alma condicionada no puede dejar de mantener su cuerpo. Sin embargo, la cantidad de actividades para el mantenimiento del cuerpo disminuye en proporción al incremento del servicio devocional. Mientras la proporción de servicio devocional no llegue al punto indicado, existe la posibilidad de una exhibición ocasional de mundanalidad, pero se debe advertir que tal mundanalidad no puede continuar por mucho tiempo porque, por la gracia de Dios, tales imperfecciones terminarán muy pronto. Por eso, el sendero del servicio devocional es el único sendero correcto. Cuando uno se encuentra en el sendero correcto, incluso un incidente mundano ocasional no obstaculiza su avance hacia la autorrealización”.

Die Möglichkeiten, die der hingebungsvolle Dienst bietet, bleiben den Unpersönlichkeitsanhängern vorenthalten, weil sie zu stark am brahmajyoti-Aspekt des Herrn hängen. Wie in den vorangegangenen mantras erklärt wurde, können sie das brahmajyoti nicht durchdringen, weil sie nicht an den Persönlichen Gott glauben. Sie befassen sich vornehmlich mit Wortspielereien und gedanklichen Spekulationen, und daher sind ihre Bemühungen fruchtlos, was im zwölften Kapitel der Bhagavad-gītā (12.5) bestätigt wird.

A los impersonalistas se les niegan las facilidades del servicio devocional pues están apegados al aspecto brahmajyoti del Señor. Como se sugirió en los mantras anteriores, ellos no pueden penetrar el brahmajyoti porque no creen en la Personalidad de Dios. Su interés principal radica en la semántica, el juego de palabras, y las creaciones mentales. Como consecuencia, los impersonalistas prosiguen una actividad estéril, tal como se confirma en el Capítulo Doce de El Bhagavad-gītā (12.5).

Alles in diesem mantra Erstrebte kann leicht erreicht werden, wenn man ständig mit dem persönlichen Aspekt der Absoluten Wahrheit verbunden ist. Der hingebungsvolle Dienst für den Herrn besteht im Wesentlichen aus neun transzendentalen Tätigkeiten, denen sich der Gottgeweihte widmet: 1) über den Herrn zu hören, 2) den Herrn zu lobpreisen, 3) sich an den Herrn zu erinnern, 4) den Lotosfüßen des Herrn zu dienen, 5) den Herrn zu verehren, 6) zum Herrn zu beten, 7) dem Herrn zu dienen, 8) ein Freund des Herrn zu werden und 9) dem Herrn alles hinzugeben. Diese neun Grundsätze des hingebungsvollen Dienstes – alle zusammen oder jeder für sich – können dem Gottgeweihten helfen, ständig mit Gott in Berührung zu bleiben. So ist es für den Gottgeweihten am Ende des Lebens einfach, sich an den Herrn zu erinnern. Die folgenden neun bekannten Gottgeweihten erreichten die höchste Vollkommenheit, indem sie nur einem dieser Grundsätze folgten: 1) Mahārāja Parīkṣit, der Held des Śrīmad-Bhāgavatam, erreichte durch Hören über den Herrn das ersehnte Ziel. 2) Śukadeva Gosvāmī, der Sprecher des Śrīmad-Bhāgavatam, erreichte die höchste Vollkommenheit durch das bloße Lobpreisen des Herrn. 3) Akrūra wurde das gewünschte Ergebnis durch Beten zuteil. 4) Prahlāda Mahārāja gelangte ans höchste Ziel, indem er sich an den Herrn erinnerte. 5) Pṛthu Mahārāja erreichte durch Verehrung des Herrn die Vollkommenheit. 6) Lakṣmī erreichte die Vollkommenheit, indem sie den Lotosfüßen des Herrn diente. 7) Hanumān erreichte das ersehnte Ziel, indem er dem Herrn persönliche Dienste erwies. 8) Arjuna wurde das erwünschte Ergebnis durch seine Freundschaft mit dem Herrn zuteil. 9) Bali Mahārāja erreichte die höchste Vollkommenheit, indem er alles hingab, was er besaß.

Es posible recibir sin dificultad todas las facilidades sugeridas en este mantra si uno se mantiene en constante contacto con el aspecto personal de la Verdad Absoluta. El servicio devocional al Señor consiste esencialmente en nueve actividades trascendentales que ejecuta el devoto: (1) oír acerca del Señor, (2) glorificar al Señor, (3) recordar al Señor, (4) servir a los pies de loto del Señor, (5) adorar al Señor, (6) ofrecer oraciones al Señor, (7) servir al Señor, (8) disfrutar de la amistosa compañía del Señor, (9) entregarle todo al Señor. Estos nueve principios del servicio devocional - tomados todos o uno por uno - pueden ayudarle al devoto a permanecer constantemente en contacto con Dios. De esta manera es fácil que recuerde al Señor al final de su vida. Los siguientes devotos célebres del Señor alcanzaron la perfección más elevada al adoptar solamente uno de estos nueve principios: (1) Mahārāja Parkṣit, el héroe de El Śrīmad-Bhāgavatam, alcanzó el resultado deseado por oír. (2) Śukadeva Gosvāmī, el orador de El Śrīmad-Bhāgavatam, alcanzó la perfección por sólo glorificar al Señor. (3) Akrra alcanzó el resultado deseado por orar. (4) Prahlāda Mahārāja alcanzó el resultado deseado por recordar. (5) Pthu Mahārāja alcanzó la perfección por adorar. (6) La diosa de la fortuna Lakṣm alcanzó la perfección sirviendo a los pies de loto del Señor. (7) Hanumān alcanzó el resultado deseado por prestar servicio personal al Señor. (8) Arjuna alcanzó el resultado deseado a través de su amistad con el Señor. (9) Mahārāja Bali alcanzó el resultado deseado por entregar todo lo que tenía.

Die Bedeutung dieses mantra der Śrī Īśopaniṣad und so gut wie aller mantras der vedischen Hymnen ist in den Vedānta-sūtras zusammengefasst und wird im Śrīmad-Bhāgavatam genau erklärt. Das Śrīmad- Bhāgavatam ist die reife Frucht am Baum der vedischen Weisheit. Dort wird das obige mantra im Verlauf der Fragen und Antworten zwischen Mahārāja Parīkṣit und Śukadeva Gosvāmī gleich zu Beginn ihrer Begegnung erklärt. Hören und Chanten über die Gotteswissenschaft sind die Eckpfeiler des hingebungsvollen Lebens. Das gesamte Bhāgavatam wurde von Mahārāja Parīkṣit gehört und von Śukadeva Gosvāmī gesprochen. Mahārāja Parīkṣit wandte sich mit seinen Fragen an Śukadeva Gosvāmī, weil Śukadeva ein größerer spiritueller Meister war als alle anderen yogīs und Transzendentalisten seiner Zeit.

En realidad, la explicación sobre este mantra y sobre prácticamente todos los mantras de los himnos védicos se encuentra resumida en los Vedānta-sūtras, y expuesta correctamente en El Śrīmad-Bhāgavatam. El Śrīmad-Bhāgavatam es el fruto maduro del árbol de la sabiduría védica. Este mantra particular es explicado en El Śrīmad-Bhāgavatam, en las preguntas y respuestas que sostuvieron Mahārāja Parkṣit y Śukadeva Gosvāmī al mismo principio de su encuentro. Oír y cantar sobre la ciencia de Dios es el principio básico de la vida devocional. Śukadeva Gosvāmī cantó El Śrīmad-Bhāgavatam y Mahārāja Parkṣit lo oyó todo. Mahārāja Parkṣit hizo preguntas a Śukadeva porque éste era un maestro espiritual superior a cualquier gran yogī o trascendentalista de su época.

Mahārāja Parīkṣits Hauptfrage lautete: „Worin besteht die Pflicht jedes Menschen, insbesondere zur Zeit des Todes?“ Śukadeva Gosvāmī antwortete:

La pregunta principal de Mahārāja Parkṣit fue: “¿Cuál es el deber de todos los hombres, específicamente en el momento de la muerte?”. Śukadeva Gosvāmī le contestó:

tasmād bhārata sarvātmā
bhagavān īśvaro hariḥ
śrotavyaḥ kīrtitavyaś ca
smartavyaś cecchatābhayam
tasmād bhārata sarvātmā
bhagavān īśvaro hariḥ
śrotavyaḥ kīrtitavyaś ca
smartavyaś cecchatābhayam

„Jeder, der von allen Ängsten frei sein möchte, soll stets über den Höchsten Persönlichen Gott, der alles lenkt, alle Schwierigkeiten beseitigt und die Überseele aller Lebewesen ist, hören, Ihn lobpreisen und sich an Ihn erinnern.“ (Bhāg. 2.1.5)

“Todo aquel que desee liberarse de todas las ansiedades, siempre debe oír sobre, glorificar y recordar a la Personalidad de Dios, quien es el director supremo de todo lo que hay, el extintor de todas las dificultades, y la Superalma de todas las entidades vivientes” (Bhāg. 2.1.5).

Die so genannte menschliche Gesellschaft ist nachts gewöhnlich mit Schlafen und Geschlechtsverkehr beschäftigt und tagsüber mit Geldverdienen oder mit dem Unterhalt der Familie. Die Menschen finden nur sehr wenig Zeit, über den Persönlichen Gott zu sprechen oder Fragen über Ihn zu stellen. Sie verneinen Gottes Dasein auf vielerlei Art, vor allem, indem sie erklären, Er sei unpersönlich, das heißt ohne Sinneswahrnehmung. In den vedischen Schriften – ob in den Upaniṣaden, dem Vedānta-sūtra, der Bhagavad-gītā oder dem Śrīmad-Bhāgavatam – wird jedoch erklärt, dass der Herr ein fühlendes Wesen ist und als Höchster über allen anderen Lebewesen steht. Seine ruhmreichen Taten und Spiele sind mit Ihm identisch. Man soll daher nicht über das sinnlose Tun weltlicher Politiker und so genannter bedeutender Persönlichkeiten in der Gesellschaft hören und sprechen, sondern sein Leben so einrichten, dass man sich göttlichen Tätigkeiten widmen kann, ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden. Die Śrī Īśopaniṣad weist uns den Weg zu solch göttlichem Tun.

La así llamada sociedad humana dedica generalmente la noche a dormir y a tener vida sexual, y el día a ganar lo más que pueda, y si no, a hacer compras para el mantenimiento familiar. La gente tiene muy poco tiempo para hablar acerca de la Personalidad de Dios o indagar acerca de Él. Ellos han descartado la existencia de Dios de muchas maneras, principalmente declarando que Él es impersonal, es decir, incapaz de percibir con sentidos. Sin embargo, en la literatura védica - bien sea en los Upaniṣads, los Vedānta-sūtras, El Bhagavad-gītā o en El Śrīmad-Bhāgavatam - se declara que el Señor es un ser consciente y tiene supremacía sobre las demás entidades vivientes. Sus gloriosas actividades son idénticas a Él. Por lo tanto, uno no debe entregarse a oír y hablar sobre las actividades de los políticos mundanos y los llamados grandes hombres de la sociedad - actividades que son como basura - sino que debe amoldar su vida de manera que pueda dedicarse a actividades divinas sin perder ni un segundo. El Śrī Īśopaniṣad nos orienta hacia tales actividades divinas.

Woran wird man sich zur Todesstunde, wenn die Funktionen des Körpers gestört sind, erinnern können, wenn man nicht mit hingebungsvollem Dienst vertraut ist? Und wie kann man dann zum Allmächtigen Herrn beten, Er möge sich an alle Opfer erinnern, die man Ihm darbrachte? Opfer bedeutet, das Verlangen der Sinne nicht zu beachten. Man muss diese Kunst erlernen, indem man die Sinne das ganze Leben hindurch in den Dienst des Herrn stellt. Das Ergebnis solcher Übung wird uns zur Zeit des Todes zugute kommen.

A menos que uno se acostumbre a las prácticas devocionales, ¿qué recordará en el momento de la muerte cuando el cuerpo se halle trastornado?, y ¿cómo podrá orarle al Señor Todopoderoso para que recuerde sus sacrificios? Sacrificio significa negar el interés de los sentidos. Hay que aprender este arte usando los sentidos en el servicio del Señor durante la vida. Uno puede utilizar los resultados de esa práctica en el momento de la muerte.